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Themenbereiche

Mein Tätigkeitsfeld umfasst vier große Themenbereiche, die sich in verschiedene Unterthemen aufgliedern. Um mehr zu erfahren, klicken Sie bitte auf den jeweiligen Link. Gern erarbeite ich nach einem Gespräch mit Ihnen ein individuell ausgerichtetes Konzept für Ihre schulinterne Lehrerfortbildung.

Grundlagen

Persönliche Strategien zur Stressbewältigung

Soziales Miteinander im Kollegium

Entspannt Elterngespräche führen

Gesundheitsförderung als Führungsaufgabe

Grundlagen

Stressphysiologie

Möchte ich meinen eigenen Stress reduzieren, dann ist es unumgänglich, dass ich mich mit meinen individuellen Stressoren und Stressreaktionen auseinander setze. Wissen über Stressphysiologie erleichtert dabei, die eigenen psychischen und physischen Stressreaktionen frühzeitig zu erkennen. Zudem haben wir alle Wissen über Stressbewältigungsstrategien – es macht aber Sinn, sich dabei möglichst breit aufzustellen, d. h. nicht nur regenerative Stresskompetenzen wie Bewegung im eigenen Repertoire zu haben, sondern auch auf mentale und instrumentelle Kompetenzen zurückgreifen zu können.

Resilienzfaktoren

Probleme, Lebenskrisen, Belastungen und Niederlagen sind ein fester Bestandteil des Lebens. Ob und wie gut wir mit ihnen umgehen können, hängt von unserer inneren Widerstandkraft ab. Resilienz – ein großes Wort, dass sich aber in Einzelfaktoren untergliedern lässt und das vorrangig mit dem Ziel, das eigene Resilienz-Potential zu würdigen. In einem zweiten Schritt kann an der Erweiterung der eigenen Handlungsmöglichkeiten gearbeitet werden.

Persönliche Strategien zur Stressbewältigung

Stressgedanken – der Stress in meinem Kopf

Viel Stress entsteht in unseren Köpfen. Gedanken und tief verwurzelte innere Antreiber, die uns jahrelang erfolgreich durch das Leben begleitet haben, können plötzlich zu waren Stressoren werden. Sinnvoll ist, diese Gedanken und inneren Antreiber zu identifizieren. Wenn wir lernen, diese zu kontrollieren und in dem Moment, in dem sie zu “Stressgedanken” werden, durch alternative Formulierungen zu ersetzen, dann erweitern wir maßgeblich unsere mentale Stresskompetenz.

Auseinandersetzung mit den eigenen Werten und Lebensmotiven

Wir Menschen sind glücklicher, wenn wir uns und unsere Handlungen in Verbindung mit den eigenen Werten und Lebensmotiven erleben. Im Alltag entkoppelt sich das Handeln manchmal von den eigenen Sinnkonzepten und es lohnt sich, zum einen die eigenen Werte und Lebensmotive wieder bewusst zu machen und für eine Verknüpfung mit dem beruflichen Handeln zu sorgen.

Zeit- und Selbstmanagement

Mitunter macht es Sinn, noch mal über sein eigenes Zeit- und Selbstmanagement nachzudenken. Dazu gehört mal wieder einen Blick auf die eigenen Ziele zu werfen, den eigenen Umgang mit der Zeit zu analysieren, Zeitdiebe zu eliminieren, Prioritäten zu setzen und richtig zu planen.

Soziales Miteinander im Kollegium

Ein wesentlicher Resilienzfaktor stellt ein förderliches Arbeitsumfeld dar. Auch die von der Krankenkasse DAK in Auftrag gegebenen Studie zu Lehrergesundheit betont: „Der Rückhalt im Kollegium, die Unterstützung bei Schwierigkeiten sowie gegenseitiges Vertrauen stellen einen wichtigen Schutzfaktor im Umgang mit schulischen Belastungen dar“ (S. 12).

Respektvoller Umgang mit unterschiedlichen
Persönlichkeiten im Kollegium

Einzelkämpferempfinden und Misstrauen untereinander reduzieren langfristig das eigene Selbstwertgefühl und lässt uns zu Defizitfahndern bei anderen Menschen werden. Aber genau das Gegenteil fördert die Zufriedenheit: Sind wir Schatzsucher innerhalb des Kollegiums, dann können wir Kolleg/innen in ihren Stärken erleben und werden zugleich selbst in unserer Persönlichkeit respektiert. Dies leistet einen maßgeblichen Beitrag zu einem geringeren Stressempfinden im beruflichen Alltag.
Voraussetzung dafür ist zunächst einmal eine gemeinsame Sprache zu entwickeln, um über die Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Persönlichkeiten respektvoll und wertfrei zu sprechen. Ich arbeite dazu mit Hilfe eines Persönlichkeitsmodell, das nicht als Diagnoseinstrument missverstanden werden darf, schließlich zeigen Menschen in bestimmten Situationen tendenziell ein bestimmtes Verhalten, dass weder gut noch schlecht ist. Mithilfe dieses Modells bekommt ein Kollegium die Gelegenheit über Persönlichkeiten, Bedürfnisse oder Stärken zu sprechen und wertschätzende Umgangsformen untereinander zu entwickeln.

Wertschätzende Kommunikation im Kollegium

Die Routinen des Alltages bewirken mitunter, dass sich in die zwischenmenschliche Beziehung verkürzte Kommunikationsformen und schlimmstenfalls verrohte Umgangformen einschleichen, die das Arbeitsklima unangenehm werden lassen. Es lohnt sich, mal wieder hinzugucken, wie wir innerhalb des Kollegiums miteinander wertschätzend umgehen können. Dies umso mehr, als das ein starkes soziales Netz an der Arbeit einen wesentlichen Beitrag zum Stresserleben jeder einzelnen Lehrkraft leistet.

Bestärkende Symbole und Rituale für ein gutes
Miteinander im Kollegium

Mit dem Ziel der Nachhaltigkeit ist es sinnvoll, neben altbekannten Aktivitäten zur Förderung der Gemeinschaft wie z. B. Lehrerausflüge weitere oder neue Symbole und Rituale für das respektvolle und wertschätzende Miteinander im Kollegium zu entwickeln. Ich bin immer wieder begeistert, welch ein Ideenreichtum dazu in Kollegien schlummert.

Teamentwicklung und Teamarbeit

Für kleine Schulsysteme oder Subsysteme (wie z. B. Jahrgangsteams) bietet es sich mitunter an, die eigene Teamarbeit, die eigenen Teamwerte und auch die eigene Teamentwicklung zu betrachten, zu analysieren und mögliche weitere Handlungsstrategien abzuleiten, damit sich alle im Team eingebunden und ernst genommen fühlen.

Kollegiale Fallberatung als Instrument

Auch das Instrument der kollegialen Fallberatung kann entscheidend zur Minderung des Stresserlebens in Schule beitragen. Allerdings setzt dies nach meiner Erfahrung zwingend voraus, dass alle Lehrkräfte das Miteinander im Kollegium wertschätzend und vertrauensvoll erleben. Ist dies nicht der Fall, dann besteht immer die Gefahr, dass die kollegiale Fallberatung subtil für zu äußernde Kritik missbraucht wird, Verletzungen stattfinden und damit zur Farce wird. Kollegiale Fallberatung, ein wirklich wirkungsvolles Instrument, funktioniert nur im Einklang mit der entsprechenden wertschätzenden und empathischen Grundhaltung. Als reine Technik kann sie eher zu einem zusätzlichen Stressor werden.

Entspannt Elterngespräche führen

Aus meiner Erfahrung weiß ich, dass Lehrkräfte Elterngespräche mitunter als hochgradig stressig erleben. Gerade in diesen schwierigen Situationen wünschen sich viele mehr Handlungssicherheit. Aus diesem Grund biete ich seit Jahren speziell Seminare zum Thema ‚Entspannt Elterngespräche führen’ an, in denen neben der Sensibilisierung für die besondere Beziehungskonstellation ganz praktische Hilfen zur Gesprächsführung und Leitfäden zum Gesprächsablauf geboten werden. Natürlich passe ich auch hier das Seminarkonzept individuell auf ihre Bedürfnisse an, die sich aus ihrer Schulform und dem Standort ihrer Schule ergeben.

Gesundheitsförderung als Führungsaufgabe

Die Rolle der schulischen Führungskräfte in der Gesundheitsförderung

Psychische Belastungen und ihre Folgen sind in vielen Schulen weit verbreitet und stellen inzwi-schen ein Risiko dar. Die Qualität von Schule hängt von gesunden, ausgeglichenen und motivier-ten Lehr¬kräften ab. Sie sind eine wesentliche Voraussetzung, um Schule zu leben und weiter zu entwickeln. Schulleitung kommt in diesem Zusammenhang eine besondere Rolle mit spezifi-scher Herausforderung zu, denn Stress wird individuell sehr verschieden erlebt und bedarf dem-entsprechend spezielle, auf die einzelne Lehrkraft abgestimmte Handlungs- und Unterstützungs-strategien.

Wertschätzung als eine zentrale Dimension von Gesundheitsförderung

Untersuchungen belegen die zentrale Bedeutung eines wertschätzenden Klimas für die psycho-soziale Gesundheit der Mitarbeiter/innen. Dabei nehmen Führungskräfte in Schule eine zentrale Rolle ein und dies zweifach: Zum einen hinsichtlich ihres eigenen Verhaltens gegenüber den Lehrkräften. Zum anderen – und das ist besonders wichtig – in der Sorge um einen wertschät-zenden Umgang der Kolleg/innen untereinander. Hier fehlt es mitunter an achtsamer Kommuni-kation, wertschätzenden Symbolen und Ritualen und an einem respektvollen Umgang mit den persönlichkeitsbezogenen Unterschiedlichkeiten. Hier besteht Handlungsbedarf.

Die Führungskraft als Coach
- So führen Sie nachhaltige Gespräche mit Ihren Mitarbeiter/innen -

Zahllose Gespräche? Dennoch führen sie oft nicht zu dem Ergebnis, dass Sie sich erhofft haben? Mitunter liegt dies daran, dass die Gesprächsführung nicht strukturiert ist, die Gesprächs-partner/innen sich wenig mit den Themen identifizieren und kaum eigenen Gestaltungsspielraum erkennen. Am Ende werden kaum verbindliche Absprachen getroffen. All diese Defizite können durch ein coachendes Vorgehen minimiert werden.



Dr. Tanja Kranz
Dipl.-Päd.


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Telefon  05121 / 28 15 643
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Mail  kranz@lehrer-kraft.de

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